Dienstag, 4. August 2009

Jungbrunnen die Zweite

Nach Feedback von meiner Freundin und drum-drum habe ich den Jungbrunnen nochmal ein wenig ausgeglichener gemacht. Aus einer Grapefruit und einer Limette kann man normalerweise genau zwei mixen. Außerdem hab ich auch mal meinen Fotoapparat ausgepackt.


"Jungbrunnen" Version 2
1/2 Limette
1,5 BL Kristallzucker
5 Salbeiblätter
12 cl frisch gepresster pink Grapefruitsaft

1. Zucker und Limette mit Salbeiblättern stößeln.
2. Glas mit cracked ice auffüllen und mit Grapefruitsaft auffüllen.
3. Rühren , mit Salbeizweig und Grapefruitspalte garnieren und in der Sonne genießen.

Kommentare:

  1. Der sieht doch mal nach Sommer aus! Wird beim nächsten richtig sonnigen Tag vielleicht mal ausprobiert - danke dafür! :)

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  2. Klang interessant, hat geschmacklich überzeugt und schlug auf einer Party wie eine Bombe ein. Eine durchweg weiterzuempfehlende Kreation, danke hierfür.

    Gegen Ende der Feierlichkeiten gingen mir allerdings die Grapefruits und somit deren Saft aus, habe dann mit 3-4cl Crodino (hatte ich grade zur Hand) auffüllen müssen und auch diese Variation kam sehr gut an.

    Definitiv eine Empfehlung für die sonst mit Fruchtsaftmischungen überfüllte und langweilige alkoholfreie Cocktailkarte.

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  3. Wow, freut mich sehr zu hören :D

    Welche Altergruppe und welche Art von Party war das?

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  4. War ein 50. Geburstag mit rund 200 Gästen und ca. die Hälfte von denen hat gar nichts oder nur wenig getrunken. Somit konnte ich auch ein wenig Kritik aufschnappen und diese war durchweg positiv, wenn man von den notorischen Nörglern einfach mal absieht.
    Fazit: Konnte durchaus gegen den bisherigen alkoholfreien Bestseller "Ipanema" antreten und es ist schwer, sich für einen Sieger zu entscheiden. Werde ihn ganz bestimmt auf folgenden Partys auch anbieten, vielen Dank dafür.

    PS: Ein Problem stellte sich dann aber doch ein, auch hiervon möchte ich Ihnen berichten. Ein Gast fragte, was das den sei und nach meiner Erklärung sagte er, dass dies ja kein richtiger Cocktail wäre, da ja kein Alkohol drin wäre.

    Diesem Problem habe ich mich dann daheim angenommen und habe ein wenig probiert und getestet und nach zwei Abenden fiel die Wahl auf zwei Gins.
    Der Bombay Sapphire ist hier, wie auch in vielen anderen Drinks, sehr dezent und streckt lediglich ein wenig ohne den Geschmack zu verfälschen. Gutes Ergebnis bei 4cl.

    Anders der Tanqueray No. Ten, dieser unterstützt mit seinem zitruslastigen Aroma das der Grapefruit aber lässt auch das Salbei nicht zu kurz kommen. Zufrieden waren die Tester hier schon mit 3cl.

    So wurde, unserer Meinung nach, aus diesem alkoholfrien Drink ein "richtiger Cocktails", wie mein Gast an jenem Abend zu sagen pfelgte, wobei er aber dennoch sehr mild bleibt.

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  5. Bei 3 cl Gin bleib ich dann doch lieber direkt bei der alkoholfreien Version :D

    Aber Gin ist, neben Wodka, da neutral, hier sicher am besten geeignet. Wenn man wirklich einen "richtigen" Cocktail mit Salbei machen will ist dieses Rezept hier denke ich sehr geeignet:
    http://www.cocktailscout.de/cocktail_Salvia_Laimun_rezept_763.html


    Betreiben Sie eine Art Catering?
    Vielen Dank für die ausgedehnten Kommentare :-)

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  6. "Eine Art" trifft es wohl am Ehesten.
    Es hat einfach damit angefangen, dass ich das Mixen als Hobby für mich entdeckt habe, Freunde eingeladen habe um neue Rezepte, Spirituosen usw zu testen und irgendwann landete ich dann auf Geburtstagen im Freundeskreis und dann in deren Freundeskreis etc.pp und jetzt, rund 4 Jahre später, ist es soweit, dass ich die Meute auf dem 50. Geburtstag des Vaters eines Freundes einer Freundin mit Getränken versorge. Je nach Größe kommt dann noch eine Freundin oder ein Freund mit, um Gläser einzusammeln, abzuwaschen und neues Material aus dem Kühlraum zu holen. Sofern es mir aber möglich erscheint, versuche ich dies selbst zu erledigen.
    Man sieht, mehr Hobby als Arbeit aber dennoch kann ich mir so übers Wochenende ein paar Euro dazu verdienen und der Kundenkreis, wenn man ihn denn so nennen will, beschränkt sich halt auf rund 50km.

    Wie gesagt, der Gin ist eigentlich nur des Scheins wegen, damit auch der unaufgeschlossenste Kunde befriedigt wird und diesohne das eine Spirituose die Leichtigkeit dieses Drinks verschlingt.

    Und mit dem Wodka habe ich so meine Probleme, den hole ich nur im "Notfall" oder für bestimmte Drinks raus, sonst endet fast jede Party in einem Wodka-O und Wodka-Energy-Gepansche und dies versuche ich zu vermeiden. Nichts gegen Wodka, ich trinke ihn auch hin und wieder gerne aber ich möchte aus meiner provisorischen Theke keine Discobar machen ;)

    Der Salvia Laimun war mir bis heute nicht bekannt, klingt allerdings vielversprechend, danke für den Tipp.
    Und Glückwunsch zu dem Blog. Irgendwie wirkt er zwar nicht gerade straight aber gerade dadurch doch recht sympathisch.

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  7. Vielen Dank :D

    Ich bin Wodka gegenüber auch eher abgeneigt - Aber um einer geschmacklich sehr potenten Mischung (also nicht einfach nur Saftgepansche) Alkohol als geschmacksintensivierendes Medium beizusetzen ist er sicher sehr geeignet.

    So etwas wie das was du beschreibst betreibe ich auch, im engeren Bekanntenkreis auf kleinen Partys :)

    Und rate mal welchen Drink ich dem nächsten Gastgeber als fahrerfreundliches Element der Karte unter die Nase reiben werde! :D

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  8. Dann wünsche ich ihnen damit viel Erfolg. Und immer schön an genügend Grapefruits denken bzw. genug Saft pressen. Ich habe gemerkt, dass man sich damit doch recht schnell verkalkulieren kann.
    Ich wäre dann auch sehr an Ihrem Ergebnis interessiert, ob er bei ihnen auch so gut lief bzw. generel die Reaktion auf diese Kreation

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